Wie fing es eigentlich alles an... wie es weiterging..

 

Ich weiß, dass nichts ein Zufall ist, dass alles in unserem Leben aus einem bestimmten Grund geschieht. Es fing alles während des Studiums an der Uni an. Ich bin in England wegen der Arbeit abgefahren. Ich lernte dort, nicht zufällig, viele Menschen kennen, die in einem Altenheim arbeiteten. Das war für mich der erste Anstoß.

Damals entstand die erste Idee, die jeden Tag stärker wurde.

Ich verbrachte, neben meiner Arbeit, viel im Altenheim und half. Es machte mir Freude. Es erfüllte mich. Die Idee und ununterbrochene innerliche Anspornung wurden  so stark, so dass ich nach Ankunft in die Slowakei entschlossen war, etwas ähnliches auch hier einzurichten. Für unsere Eltern und Großeltern.

So fing mein langer Weg im Jahr 2009 an. Allmählich lernte ich viel. Ich habe angefangen die Welt und das Geschehen in ihr nicht durch rose Brille wahrzunehmen. Verschiedene Charakter der Menschen, Lebensprüfungen, Enttäuschungen, aber auch Freude, Glück das alles wechselte sich langen 5 Jahren und das Ergebnis war so, dass meine Pläne, Fleiß, immer wieder neue Projekte nicht klappten.

... so habe ich das alles für eine bestimmte Zeit so gelassen... Während der 5 Jahre, aber auch davor, arbeitete ich in verschiedenen Stellen. Nach dem Schullabschluss entschied ich mich abzufahren um sich um alte Menschen in Österreich als Pflegerin zu kümmern.

Ich lernte wunderbaren Menschen kennen, die mir beibrachten, verschiedene Situationen, gute, oder schlechte, traurige oder lustige, objektiv aus verschiedenen Perspektiven anzusehen. Aber vor allem das, dass jede Situation schiebt uns weiter voran... das wichtigste ist der Weg, nicht das Ziel...

Ich lebte mein Leben weiter, aber ich blieb offen und wartete, bis eine neue Gelegenheit in der richtigen Zeit und auf dem richtigen Ort kommt.

 

...Sie kam... ich mache es kürzer... :-)

Ab jetzt war es kein ICH und Projekt, sondern WIR und unser Projekt

Im Sommer 2016 bekamen wir ein Angebot und wir nutzten es aus. Wir gewannen ein neues Gebäude mit einem Grundstück zur langfristigen Vermietung. Wir bekamen somit eine Chance ein Altenheim zu errichten, wobei wir den Kindergarten erhalten würden, in dem weiterhin ruthenisch unterrichtet wird.